Allgemein

Wenn Angehörige Hilfe oder Pflege benötigen – So klappt der Alltag!

30. Januar 2025 | 09:00 - 12:15 Uhr | online

 

Ein Pflegefall kann schnell und unerwartet eintreten. Was kommt auf mich zu, wenn z.B. die Eltern älter werden und Hilfe oder Pflege benötigen? An wen kann ich mich wenden, wer bietet Unterstützung an? Der Workshop bietet einen Überblick darüber, welche Leistungen und Unterstützungsmöglichkeiten existieren, welche Rechte und Ansprüche pflegende Angehörige haben und wie häusliche Betreuung und Pflege organisiert werden können. Auch die Frage nach der Vereinbarkeit von Pflege und Beruf bzw. Studium stellt viele Pflegende vor eine große Herausforderung. Neben Informationen zu den rechtlichen Rahmenbedingungen und Möglichkeiten zur Finanzierung von Pflege und einem Überblick über unterschiedliche Angebote zur Unterstützung und Entlastung von pflegenden Angehörigen ist Zeit und Raum gegeben, um persönliche Frage der Teilnehmer*innen zu klären.

 

Die Veranstaltung richtet sich an alle Studierenden, Promovierenden und Beschäftigten der JGU, die Angehörige betreuen oder pflegen sowie an diejenigen, die sich auf diese Situation vorbereiten möchten.

Die Anzahl der Teilnehmenden ist auf max. 14 Personen beschränkt. Anmeldungen sind ab sofort über das PE-Weiterbildungsportal möglich. Studierende und Promovierende, die sich bisher noch nicht bei ANTRAGO angemeldet haben, müssen sich einmalig einen Account anlegen, der dann auch zukünftig für die Anmeldung zu Veranstaltungen über das Weiterbildungsportal genutzt werden kann.

Keine Sorge(n)?! Informations- und Austauschreihe zu Carearbeit und Universität
Die Veranstaltung ist Teil von „Keine Sorgen?! Eine Informations- und Austauschreihe zu Carearbeit und Universität“ und wird organisiert von der Stabsstelle Gleichstellung und Diversität in enger Kooperation mit dem Familien-Servicebüro der JGU.

 

 

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Klar Kopf: Austausch für Angehörige von Menschen mit Demenz

23.01.2025 | 10:00 - 11:30 Uhr | Forum 3 | Raum 00-303
Folgetermine: 15.05.2025 (Raum 02-347) | 03.07.2025 | 13.11.2025

Als angehörige oder nahestehende Person eines Menschen mit Demenz begegnen Sie vielen emotionalen, physischen und sozialen Belastungen. Um Sie in dieser herausfordernden Situation zu unterstützen und den Austausch untereinander zu fördern, möchten wir Sie herzlich zu unserer Austauschgruppe für Angehörige von Menschen mit Demenz einladen. Alle Studierenden und Beschäftigten der JGU, die sich um Angehörige oder nahestehende Personen mit Demenz kümmern, haben hier die Möglichkeit, sich mit anderen Angehörigen auszutauschen, Erfahrungen zu teilen und sich gegenseitig zu unterstützen. Gemeinsam können Sie in einem vertraulichen Umfeld Fragen stellen, Sorgen teilen und Tipps im Umgang mit Demenz austauschen.

Die Treffen stehen allen Studierenden und Beschäftigten der JGU offen – egal, ob sie einmalig oder regelmäßig teilnehmen möchten und egal, in welchem Stadium der Demenz sich Ihr*e Angehörige*r befindet.

 

Eine vorherige Anmeldung ist nicht erforderlich. Die Gruppe wird in den ersten Sitzungen begleitet von Carola Beck vom Kontaktbüro PflegeSelbsthilfe RLP. Bei Fragen wenden Sie sich gerne an das Familien-Servicebüro: familien-servicebuero@uni-mainz.de.

 

Keine Sorge(n)?! Informations- und Austauschreihe zu Carearbeit und Universität
Die Austauschgruppe  ist Teil von "Keine Sorge(n)?! Informations- und Austauschreihe zu Carearbeit und Universität" und wird vom Familien-Servicebüro in enger Kooperation mit der Stabsstelle Gleichstellung und Diversität der JGU sowie in Kooperation mit Kontaktbüro PflegeSelbsthilfe RLP und KISS Mainz organisiert.

 

 

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(Anti-)Sexismen im Sport

mit Blu Doppe

05.02.2025 | 10 - 13 Uhr | Online

In diesem Workshop wollen wir uns mit dem Thema (Anti-)Sexismen beschäftigen. Sexismus benennt die Diskriminierung aufgrund des Geschlechts/Genders. So kurz, so simpel? Oder doch sehr komplex?

Ein besonderes Problemfeld, das wir dabei nicht außer Acht lassen können, ist der Bereich Sport. Hier zeigt sich Sexismus oft in verschiedenen Facetten. Sport ist nicht nur ein Bereich der Leistung und des Wettbewerbs, sondern auch ein gesellschaftlicher Raum, in dem Geschlechterverhältnisse ausgehandelt werden.

Wir wollen die verschiedenen Phänomene des Sexismus in ihrer Vielfältigkeit betrachten, verstehen und gemeinsam Wege finden, um ihnen etwas entgegenzusetzen. Dazu werden wir uns unter anderem mit den folgenden Fragen beschäftigen: Welche unterschiedlichen Sexismen gibt es? Wo können wir sie wahrnehmen? Wie beeinflussen sie unser Leben, insbesondere im Sport? Und was machen wir gegen sie?
Indem wir die spezifischen Herausforderungen im Sport thematisieren, möchten wir sensibilisieren und Handlungsansätze entwickeln, um Gleichstellung und Respekt in diesem Bereich zu fördern.
Der Workshop findet in deutscher Lautsprache statt und ist offen für
alle Geschlechter.

Veranstaltet von queer_topia* und der Stabstelle Gleichstellung und Diversität.
(queertopia.de, ig,fb: queer_topia).

Referent*in

Blu Doppe sammelt seit 10 Jahren Erfahrungen als Bildungsreferent*in und hat sich die Inhalte autodidaktisch, in aktivistischen Zusammenhängen oder an der Universität angeeignet. Dabei spielt für Blu auch das eigene Erfahrungswissen eine wichtige Rolle.

Blu hat einen Abschluss als Social Justice und Radical Diversity Trainer*in, als Trainer*in für Theater der Unterdrückten und Betzavta, ist Sexualpädagog*inGFK-Mediator*in und Lachyoga-Leiter*in. Blu ist zudem in der Ausbildung zur systemischen Therapeut*in und Playfight-Trainer*in. Blu bildet sich regelmäßige weiter zu den Themen sexuelle, amouröse und geschlechtliche Vielfalt, Sexualität, Geschlechterrollen und allen anderen Intersektionen.

Blu schreibt darüber hinaus auch gerne Geschichten über Blus Arbeiten und Leben und tritt manchmal damit auf. Blu ist somit Autor*in und hat das Buch „Vom Scheitern, Zweifeln und Ändern – Kritische Auseinandersetzungen von Männlichkeiten“ mit herausgegeben.

Für die Anmeldung nutzen Sie bitte das verlinkte Formular .

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Gendersensible, rassismuskritische und diskriminierungssensible Lehre in den Rechtswissenschaften

Dienstag, 26. November 2024 | 09:00-16:00 Uhr | Online

Gendersensible, rassismuskritische und diskriminierungssensible Lehre in den Rechtswissenschaften

Dieser Workshop widmet sich der Gestaltung einer gendersensiblen, rassismuskritischen und diskriminierungssensiblen Lehre. Ziel ist es, Lehrende und pädagogische Fachkräfte zu befähigen, eine Lernumgebung zu schaffen, die für die vielfältigen Bedürfnisse und Lebensrealitäten aller Studierenden offen ist. Die Teilnehmenden lernen, wie Stereotype und Vorurteile in der Lehre vermieden werden können und wie Inhalte und Methoden inklusiver gestaltet werden können. Dabei wird auch auf das Konzept der Intersektionalität eingegangen, um zu verstehen, wie unterschiedliche Diskriminierungsformen zusammenwirken. Durch praxisorientierte Fallbeispiele und Reflexionsübungen zu geschlechtsbezogener Diskriminierung in Verbindung mit anderen Diskriminierungsmerkmalen sollen die Teilnehmenden sensibilisiert werden, eigene Lehrkonzepte kritisch zu hinterfragen und konkrete Strategien für eine diversitätssensible Lehre zu entwickeln.

 

Dr.in jur. Asmaa El Idrissi leitet bei SWANS das Projekt FATMA im Rahmen des Bundesprogramms „Demokratie leben!“ und ist Fachbeirätin bei WirfürVielfalt. Davor war sie Referentin für Antidiskriminierung und Diversität der Stadt Bochum. Während der Attentate in Hanau und Halle und dem Mord an Georg Floyd war sie die leitende Koordinatorin für das hessenweite Antidiskriminierungsnetzwerk ADiBe.
Freiberuflich ist die zertifizierte Antidiskriminierungsberaterin als Speakerin, Hochschuldozentin, Coach und Trainerin für Veränderungsprozesse in den Bereichen DEIB sowie Antidiskriminierung tätig. DEIB steht für Diversity, Equity, Inclusion and Belonging das bedeutet übersetzt Diversität, Gleichstellung, Inklusion und Zugehörigkeit.

 

Die Veranstaltung richtet sich an Lehrende, Studierende und weitere Interessierte.

Die Teilnehmendenzahl für den Workshop ist begrenzt. Für die Veranstaltung können Sie sich über das verlinkte Formular anmelden.

 

Die Veranstaltung wird von der Stabsstelle Gleichstellung und Diversität organisiert.
Kontakt: gud-veranstaltungen@uni-mainz.de

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Juristische Grundlagen zu Diskriminierung und Diskriminierungsschutz nach dem AGG

Montag, 25. November 2024 | 09:00-16:00 Uhr | Online

 

Juristische Grundlagen zu Diskriminierung und Diskriminierungsschutz nach dem AGG

In diesem Workshop werden die juristischen Grundlagen zum Diskriminierungsschutz mit besonderem Fokus auf das Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz (AGG) vermittelt. Teilnehmende erhalten einen Überblick über zentrale Begriffe und Mechanismen des Diskriminierungsschutzes in Deutschland sowie auf europäischer Ebene. Diskutiert werden unter anderem das Diskriminierungsmerkmal Geschlecht in der Verschränkung mit anderen Diskriminierungsmerkmalen, die Reichweite des AGG und die Rechte, die Betroffenen zustehen. Darüber hinaus werden spezifische Fallbeispiele behandelt, die Diskriminierung aufgrund von Geschlecht, ethnischer Herkunft und weiteren geschützten Merkmalen veranschaulichen.

 

Dr.in jur. Asmaa El Idrissi leitet bei SWANS das Projekt FATMA im Rahmen des Bundesprogramms „Demokratie leben!“ und ist Fachbeirätin bei WirfürVielfalt. Davor war sie Referentin für Antidiskriminierung und Diversität der Stadt Bochum. Während der Attentate in Hanau und Halle und dem Mord an Georg Floyd war sie die leitende Koordinatorin für das hessenweite Antidiskriminierungsnetzwerk ADiBe.
Freiberuflich ist die zertifizierte Antidiskriminierungsberaterin als Speakerin, Hochschuldozentin, Coach und Trainerin für Veränderungsprozesse in den Bereichen DEIB sowie Antidiskriminierung tätig. DEIB steht für Diversity, Equity, Inclusion and Belonging das bedeutet übersetzt Diversität, Gleichstellung, Inklusion und Zugehörigkeit.

 

Die Veranstaltung richtet sich an Lehrende, Studierende und weitere Interessierte.

Die Teilnehmendenzahl für den Workshop ist begrenzt. Für die Veranstaltung können Sie sich über das verlinkte Formular anmelden.

 

Die Veranstaltung wird von der Stabsstelle Gleichstellung und Diversität organisiert.
Kontakt: gud-veranstaltungen@uni-mainz.de

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Food for Thought – Birgit Sauer: der Staat als geschlechtsspezifisches Gewaltverhältnis

Mittwoch, 22. Januar 2025 – 12:15 Uhr
ONLINE

Der Staat als geschlechtsspezifisches Gewaltverhältnis. Intersektionale Perspektiven 

Feministische Wissenschaftlerinnen weisen seit den 1970er Jahren darauf hin, dass der Staat nicht neutral ist, dass er nicht Ausdruck des Gemeinwohls ist, sondern dass er patriarchalisch ist. Vor allem wurde das staatliche Gewaltmonopol als ein Mythos identifiziert - denn der Staat schützte lange Zeit Personen, die in der Privatsphäre verortet wurden, nur unzureichend vor Gewalt: Partnergewalt gegen Frauen wurde strafrechtlich nicht geahndet. Staat ist daher ein geschlechtsspezifisches Gewaltverhältnis zu bezeichnen. Mit der Entstehung moderner staatlicher Verwaltungen, Institutionen und Normen wurden außer Geschlecht weitere Ungleichheitsverhältnisse in den Staat eingeschrieben: Produktions- und Klassenverhältnisse, heteronormative Privilegienstrukturen sowie ethnisierte und rassifizierte Ungleichheitsstrukturen.

Birgit Sauer war bis zu ihrer Pensionierung im Jahr 2022 Professorin für Politikwissenschaft an der Universität Wien. Ihre Forschungsschwerpunkte sind feministische Staatstheorie, Politik und Emotionen, autoritäre Rechte und Geschlecht.

 

Wir freuen uns über eine Anmeldung über das verlinkte Formular.

 

Hier ist das Logo der Food for Thought Lunch Lectures im Wintersemester 2024/25 zu sehen. Zusätzlich wird darauf hingewiesen, dass der Termin mittwochs um 12:15 Uhr stattfindet.

 

Der Vortrag findet im Rahmen der Food for Thought-Lunch Lectures statt, die am Fachbereich 05 Philologie und Philosophie von der Stabsstelle Gleichstellung und Diversität organisiert werden. Interessierte sind herzlich willkommen. 

 

 

 

Alle Veranstaltungen der Food for Thought - Lunch Lectures im Wintersemester 2024/25:

 

06.11.2024 | 12:15 | HYBRID

Was sind sexistische Handlungen?

Prof.in Dr.in Christine Bratu
In diesem Vortrag möchte ich dafür argumentieren, dass Einstellungen, Handlungen, Praktiken, Institutionen dann sexistisch sind, wenn sie ein Gender-Weltbild stabilisieren, demzufolge so genannte echte Männer legitimerweise mehr soziale Macht besitzen als andere Personen.
mehr lesen

13.11.2024 | 12:15 | HYBRID

Selbstbestimmtes Geschlecht

Prof.in Dr.in Cara Röhner
Dieses Jahr wurde das Selbstbestimmungsgesetz erlassen. Dieses ermöglicht es Menschen frei über ihre Geschlechtsidentität und ihre Vornamen zu entscheiden. Das Transsexuellengesetz, das nur unter sehr strengen und belastenden Voraussetzungen einen binären Geschlechtswechsel ermöglichte, wurde damit abgeschafft.
mehr lesen

25.11.2024 | 18:15 | MUSCHELKINO

She said (OmU) – Film und Gespräch zum Internationalen Tag gegen Gewalt an Frauen

in Kooperation mit Frauennotruf Mainz e.V. und FILMZ
FEMINISTISCHER RECHERCHEFILM ZU #MeToo | Megan und Jodi, zwei Journalistinnen der New York Times, erhalten Hinweise auf sexuelle Übergriffe durch den Hollywood-Produzenten Harvey Weinstein. Die beiden begeben sich auf die wichtigste Recherche ihrer Karriere, die zur Entstehung der #MeToo-Bewegung beigetragen wird.
mehr lesen

27.11.2024 | 12:15 | ONLINE

What is conflict-related sexual violence?

Prof.in Ph.D. Kirsten Campbell
This lecture introduces key legal and sociological concepts of sexual violence in armed conflict, and examines the challenges of conceptualising these forms of war-time violence.
mehr lesen

04.12.2024 | 12:15 | HYBRID

Sex und Moral: Grenzenlose Einwilligung?

Dr.in Almut von Wedelstedt
Ein gängiges Diktum ist der moralischen Auseinandersetzung mit sexuellen Handlungen besagt, dass eine sexuelle Handlung moralisch in Ordnung ist, wenn alle an ihr Beteiligten in sie eingewilligt haben. Tatsächlich gibt es aber manchmal Umstände, in denen eine solche Einwilligung vorliegt und man trotzdem den Eindruck hat, dass eine sexuelle Handlung nach wie vor problematisch ist.
mehr lesen

11.12.2024 | 12:15 | HYBRID

Epistemische Ungerechtigkeit & Frauen in der Philosophie

Jana Tabea Stern, M.A.
Die akademische Philosophie hat trotz zunehmender Gerechtigkeitsbestreben ein hartnäckiges Diversitätsproblem: im Vergleich zu anderen Geisteswissenschaften sind Frauen und andere Minderheiten noch immer stark unterrepräsentiert.
mehr lesen

18.12.2024 | 12:15 | ONLINE

(Geschlechtsspezifische) psychische Gewalt und Strafrecht

Dilken Çelebi, LL.M.
Der Input behandelt das bislang noch wenig beleuchtete Phänomen der geschlechtsspezifischen psychischen Gewalt. Neben psychischen Folgen, die Betroffene geschlechtsspezifischer Gewalt z. B. nach sexualisierter Gewalt, erleiden können, kann psychische Gewalt auch direkt und nicht bloß als Folge geschlechtsspezifischer Gewalt gegen sie gerichtet werden.
mehr lesen

15.01.2025 | 12:15 | HYBRID

Femi(ni)zid – eine kritische Begriffsannäherung

Sabine Patricia Maier, M.A.
„Getötet, weil sie eine Frau ist“ – klingt einfach, aber was genau ist damit gemeint? Das Konzept Femi(ni)zid verweist auf Sexismus und Misogynie im Kontext tödlicher Gewalt gegen Frauen. Bei differenzierter Betrachtung der damit benannten Gewaltphänomene aus einer queerfeministisch-intersektionalen Perspektive zeigen sich die Limitationen des Begriffs
mehr lesen

29.01.2025 | 12:15 | HYBRID

Feministische Gerechtigkeit jenseits von Vergeltung

Dr.in Liza Mattutat
Bis heute vertrauen viele Menschen auf die abschreckende Wirkung von Strafen. Auch feministische Gruppen und Institutionen fordern mitunter höhere Strafen für sexuelle Übergriffe oder die Einführung neuer Straftatbestände z.B. für Catcalling. Sie gehen davon aus, dass vergeltende Maßnahmen sinnvolle Mittel im Kampf gegen geschlechtsspezifische Gewalt sind. Dieser Annahme widersprechen (strafrechts-)abolitionistische Feminist*innen.
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Haben Sie Fragen oder Anregungen? Schreiben Sie uns gerne eine E-Mail:
gud-veranstaltungen@uni-mainz.de

 

 

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Mentale Gesundheit stärken²

Ein gendersensibler Impuls für Nachwuchswissenschaftler*innen 

mit Dr. med. Amma Yeboah

Dienstag, 21. Januar 2025 | 10:30 - 12 Uhr | Online

Wie wirken sich Geschlechterverhältnisse auf das individuelle Wohlbefinden und Karriereperspektiven an der Hochschule aus? Ausgehend von Ergebnissen der Empowerment- und Resilienz-Forschung werden die Zuhörenden eingeladen, Wege zur Überwindung struktureller Barrieren zu explorieren. Zusätzlich werden individuelle Möglichkeiten zur Verbesserung und Aufrechterhaltung des (psychischen) Wohlbefindens diskutiert.

 

Dr. med. Amma Yeboah ist Psychodynamische Supervisorin und Fachärztin für Psychiatrie und Psychotherapie mit dem Schwerpunkt gendersensible, psychiatrisch psychotherapeutische Versorgung. Als Dozentin fokussiert sie intersektionale Perspektiven in der Medizin und Psychotherapie. Sie studierte Humanmedizin an der Freien Universität Berlin, absolvierte eine Ausbildung zur Critical Whiteness und Empowerment Trainerin bei Phoenix e.V., promovierte an der Charité, Universitätsmedizin Berlin und schloß die Zertifizierung zur Psychodynamischen Supervision und Coaching bei inscape international, Köln ab.

Für die Anmeldung nutzen Sie bitte das verlinkte Formular .

Kontakt: gud-veranstaltungen@uni-mainz.de

Eine Kooperation von ProWeWin (Programm Weiblicher Wissenschaftsnachwuchs) und
KEINE SORGE(n)?! | Informations- und Austauschreihe zu Carearbeit und Universität.

Keine Sorge(n)?! Informations- und Austauschreihe zu Carearbeit und Universität

 

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Food for Thought – Almut Kristine von Wedelstaedt: Sex und Moral: Grenzenlose Einwilligung?

Mittwoch, 04. Dezember 2024 – 12:15 Uhr
HYBRID (Philosophicum, Fakultätssaal 01-185 & online)

Sex und Moral: Grenzenlose Einwilligung?

Ein gängiges Diktum der moralischen Auseinandersetzung mit sexuellen Handlungen besagt, dass eine sexuelle Handlung moralisch in Ordnung ist, wenn alle an ihr Beteiligten in sie eingewilligt haben. Tatsächlich gibt es aber manchmal Umstände, in denen eine solche Einwilligung vorliegt und man trotzdem den Eindruck hat, dass eine sexuelle Handlung nach wie vor problematisch ist. Im Vortrag wird es darum gehen, diese Problematik auszuloten und darzulegen, was daraus für die Grundidee der Einwilligung im Bereich sexueller Handlungen folgt.

Almut Kristine von Wedelstaedt arbeitet als wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Abteilung Philosophie der Universität Bielefeld. Sie ist dort zuständig für die akademische Geschäftsführung sowie für Studienorganisation und Studiengangsentwicklung. Philosophisch arbeitet sie im Bereich der Praktischen Philosophie, momentan meist zu Fragen der Sexualphilosophie.

 

Wir freuen uns über eine Anmeldung vorab durch das verlinkte Formular.

 

Hier ist das Logo der Food for Thought Lunch Lectures im Wintersemester 2024/25 zu sehen. Zusätzlich wird darauf hingewiesen, dass der Termin mittwochs um 12:15 Uhr stattfindet.

 

Der Vortrag findet im Rahmen der Food for Thought-Lunch Lectures statt, die am Fachbereich 05 Philologie und Philosophie von der Stabsstelle Gleichstellung und Diversität organisiert werden. Interessierte sind herzlich willkommen. 

 

 

Hinweis: Der Fakultätssaal des FB 05 (1-185) ist entweder per Aufzug über das Philosophicum II oder per Treppenaufgang im Philosophicum I erreichbar: Lageplan 

 

Alle Veranstaltungen der Food for Thought - Lunch Lectures im Wintersemester 2024/25:

 

06.11.2024 | 12:15 | HYBRID

Was sind sexistische Handlungen?

Prof.in Dr.in Christine Bratu
In diesem Vortrag möchte ich dafür argumentieren, dass Einstellungen, Handlungen, Praktiken, Institutionen dann sexistisch sind, wenn sie ein Gender-Weltbild stabilisieren, demzufolge so genannte echte Männer legitimerweise mehr soziale Macht besitzen als andere Personen.
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13.11.2024 | 12:15 | HYBRID

Selbstbestimmtes Geschlecht

Prof.in Dr.in Cara Röhner
Dieses Jahr wurde das Selbstbestimmungsgesetz erlassen. Dieses ermöglicht es Menschen frei über ihre Geschlechtsidentität und ihre Vornamen zu entscheiden. Das Transsexuellengesetz, das nur unter sehr strengen und belastenden Voraussetzungen einen binären Geschlechtswechsel ermöglichte, wurde damit abgeschafft.
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25.11.2024 | 18:15 | MUSCHELKINO

She said (OmU) – Film und Gespräch zum Internationalen Tag gegen Gewalt an Frauen

in Kooperation mit Frauennotruf Mainz e.V. und FILMZ
FEMINISTISCHER RECHERCHEFILM ZU #MeToo | Megan und Jodi, zwei Journalistinnen der New York Times, erhalten Hinweise auf sexuelle Übergriffe durch den Hollywood-Produzenten Harvey Weinstein. Die beiden begeben sich auf die wichtigste Recherche ihrer Karriere, die zur Entstehung der #MeToo-Bewegung beigetragen wird.
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27.11.2024 | 12:15 | ONLINE

What is conflict-related sexual violence?

Prof.in Ph.D. Kirsten Campbell
This lecture introduces key legal and sociological concepts of sexual violence in armed conflict, and examines the challenges of conceptualising these forms of war-time violence.
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04.12.2024 | 12:15 | HYBRID

Sex und Moral: Grenzenlose Einwilligung?

Dr.in Almut von Wedelstaedt
Ein gängiges Diktum ist der moralischen Auseinandersetzung mit sexuellen Handlungen besagt, dass eine sexuelle Handlung moralisch in Ordnung ist, wenn alle an ihr Beteiligten in sie eingewilligt haben. Tatsächlich gibt es aber manchmal Umstände, in denen eine solche Einwilligung vorliegt und man trotzdem den Eindruck hat, dass eine sexuelle Handlung nach wie vor problematisch ist.
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11.12.2024 | 12:15 | HYBRID

Epistemische Ungerechtigkeit & Frauen in der Philosophie

Jana Tabea Stern, M.A.
Die akademische Philosophie hat trotz zunehmender Gerechtigkeitsbestreben ein hartnäckiges Diversitätsproblem: im Vergleich zu anderen Geisteswissenschaften sind Frauen und andere Minderheiten noch immer stark unterrepräsentiert.
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18.12.2024 | 12:15 | ONLINE

(Geschlechtsspezifische) psychische Gewalt und Strafrecht

Dilken Çelebi, LL.M.
Der Input behandelt das bislang noch wenig beleuchtete Phänomen der geschlechtsspezifischen psychischen Gewalt. Neben psychischen Folgen, die Betroffene geschlechtsspezifischer Gewalt z. B. nach sexualisierter Gewalt, erleiden können, kann psychische Gewalt auch direkt und nicht bloß als Folge geschlechtsspezifischer Gewalt gegen sie gerichtet werden.
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15.01.2025 | 12:15 | HYBRID

Femi(ni)zid – eine kritische Begriffsannäherung

Sabine Patricia Maier, M.A.
„Getötet, weil sie eine Frau ist“ – klingt einfach, aber was genau ist damit gemeint? Das Konzept Femi(ni)zid verweist auf Sexismus und Misogynie im Kontext tödlicher Gewalt gegen Frauen. Bei differenzierter Betrachtung der damit benannten Gewaltphänomene aus einer queerfeministisch-intersektionalen Perspektive zeigen sich die Limitationen des Begriffs
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22.01.2025 | 12:15 | ONLINE

Der Staat als geschlechtsspezifisches Gewaltverhältnis. Intersektionale Perspektiven

Prof.in Dr.in Birgit Sauer
Feministische Wissenschaftlerinnen weisen seit den 1970er Jahren darauf hin, dass der Staat nicht neutral ist, dass er nicht Ausdruck des Gemeinwohls ist, sondern dass er patriarchalisch ist. Vor allem wurde das staatliche Gewaltmonopol als ein Mythos identifiziert.
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29.01.2025 | 12:15 | HYBRID

Feministische Gerechtigkeit jenseits von Vergeltung

Dr.in Liza Mattutat
Bis heute vertrauen viele Menschen auf die abschreckende Wirkung von Strafen. Auch feministische Gruppen und Institutionen fordern mitunter höhere Strafen für sexuelle Übergriffe oder die Einführung neuer Straftatbestände z.B. für Catcalling. Sie gehen davon aus, dass vergeltende Maßnahmen sinnvolle Mittel im Kampf gegen geschlechtsspezifische Gewalt sind. Dieser Annahme widersprechen (strafrechts-)abolitionistische Feminist*innen.
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Haben Sie Fragen oder Anregungen? Schreiben Sie uns gerne eine E-Mail:
gud-veranstaltungen@uni-mainz.de

 

 

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Food for Thought – Kirsten Campbell: What is conflict-related sexual violence?

Mittwoch, 27. November 2024 – 12:15 Uhr
ONLINE

Conflict-Related Sexual Violence: Key Concepts and Explanatory Frameworks in the Legal and Sociological Fields

What is conflict-related sexual violence? This lecture introduces key legal and sociological concepts of sexual violence in armed conflict, and examines the challenges of conceptualising these forms of war-time violence. It then explores key explanatory frameworks, focusing on so-called ‘social constructionist’ approaches. It shows how these sociological explanatory frameworks offer important insights about the social dimensions of sexual violence in war and peace. These insights, it argues, provide the basis for building more adequate concepts and explanations of conflict-related sexual violence.

Kirsten Campbell is an interdisciplinary scholar of law and sociology. Her research investigates conflict-related gender-based violence, transitional and international criminal justice, focusing on sexual violence and international criminal law. She has worked on policy and practice in this area with NGOs, governments, and the UN. She is a member of the Sexual Violence in Armed Conflict international research group, co-directs the Unit for Global Justice and convenes the Gender of Justice research group.

The talk will be held in English. Questions can also be asked in German.

We look forward to receiving your registration using the linked form.  

Gerne können Sie sich über das verlinkte Formular anmelden, um die Zugangsdaten für diese Online-Veranstaltung zu erhalten.

 

Hier ist das Logo der Food for Thought Lunch Lectures im Wintersemester 2024/25 zu sehen. Zusätzlich wird darauf hingewiesen, dass der Termin mittwochs um 12:15 Uhr stattfindet.

 

Der Vortrag findet im Rahmen der Food for Thought-Lunch Lectures statt, die am Fachbereich 05 Philologie und Philosophie von der Stabsstelle Gleichstellung und Diversität organisiert werden. Interessierte sind herzlich willkommen. 

 

 

Alle Veranstaltungen der Food for Thought - Lunch Lectures im Wintersemester 2024/25:

 

06.11.2024 | 12:15 | HYBRID

Was sind sexistische Handlungen?

Prof.in Dr.in Christine Bratu
In diesem Vortrag möchte ich dafür argumentieren, dass Einstellungen, Handlungen, Praktiken, Institutionen dann sexistisch sind, wenn sie ein Gender-Weltbild stabilisieren, demzufolge so genannte echte Männer legitimerweise mehr soziale Macht besitzen als andere Personen.
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13.11.2024 | 12:15 | HYBRID

Selbstbestimmtes Geschlecht

Prof.in Dr.in Cara Röhner
Dieses Jahr wurde das Selbstbestimmungsgesetz erlassen. Dieses ermöglicht es Menschen frei über ihre Geschlechtsidentität und ihre Vornamen zu entscheiden. Das Transsexuellengesetz, das nur unter sehr strengen und belastenden Voraussetzungen einen binären Geschlechtswechsel ermöglichte, wurde damit abgeschafft.
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25.11.2024 | 18:15 | MUSCHELKINO

She said (OmU) – Film und Gespräch zum Internationalen Tag gegen Gewalt an Frauen

in Kooperation mit Frauennotruf Mainz e.V. und FILMZ
FEMINISTISCHER RECHERCHEFILM ZU #MeToo | Megan und Jodi, zwei Journalistinnen der New York Times, erhalten Hinweise auf sexuelle Übergriffe durch den Hollywood-Produzenten Harvey Weinstein. Die beiden begeben sich auf die wichtigste Recherche ihrer Karriere, die zur Entstehung der #MeToo-Bewegung beigetragen wird.
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27.11.2024 | 12:15 | ONLINE

What is conflict-related sexual violence?

Prof.in Ph.D. Kirsten Campbell
This lecture introduces key legal and sociological concepts of sexual violence in armed conflict, and examines the challenges of conceptualising these forms of war-time violence.
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04.12.2024 | 12:15 | HYBRID

Sex und Moral: Grenzenlose Einwilligung?

Dr.in Almut von Wedelstaedt
Ein gängiges Diktum ist der moralischen Auseinandersetzung mit sexuellen Handlungen besagt, dass eine sexuelle Handlung moralisch in Ordnung ist, wenn alle an ihr Beteiligten in sie eingewilligt haben. Tatsächlich gibt es aber manchmal Umstände, in denen eine solche Einwilligung vorliegt und man trotzdem den Eindruck hat, dass eine sexuelle Handlung nach wie vor problematisch ist.
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11.12.2024 | 12:15 | HYBRID

Epistemische Ungerechtigkeit & Frauen in der Philosophie

Jana Tabea Stern, M.A.
Die akademische Philosophie hat trotz zunehmender Gerechtigkeitsbestreben ein hartnäckiges Diversitätsproblem: im Vergleich zu anderen Geisteswissenschaften sind Frauen und andere Minderheiten noch immer stark unterrepräsentiert.
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18.12.2024 | 12:15 | ONLINE

(Geschlechtsspezifische) psychische Gewalt und Strafrecht

Dilken Çelebi, LL.M.
Der Input behandelt das bislang noch wenig beleuchtete Phänomen der geschlechtsspezifischen psychischen Gewalt. Neben psychischen Folgen, die Betroffene geschlechtsspezifischer Gewalt z. B. nach sexualisierter Gewalt, erleiden können, kann psychische Gewalt auch direkt und nicht bloß als Folge geschlechtsspezifischer Gewalt gegen sie gerichtet werden.
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15.01.2025 | 12:15 | HYBRID

Femi(ni)zid – eine kritische Begriffsannäherung

Sabine Patricia Maier, M.A.
„Getötet, weil sie eine Frau ist“ – klingt einfach, aber was genau ist damit gemeint? Das Konzept Femi(ni)zid verweist auf Sexismus und Misogynie im Kontext tödlicher Gewalt gegen Frauen. Bei differenzierter Betrachtung der damit benannten Gewaltphänomene aus einer queerfeministisch-intersektionalen Perspektive zeigen sich die Limitationen des Begriffs
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22.01.2025 | 12:15 | ONLINE

Der Staat als geschlechtsspezifisches Gewaltverhältnis. Intersektionale Perspektiven

Prof.in Dr.in Birgit Sauer
Feministische Wissenschaftlerinnen weisen seit den 1970er Jahren darauf hin, dass der Staat nicht neutral ist, dass er nicht Ausdruck des Gemeinwohls ist, sondern dass er patriarchalisch ist. Vor allem wurde das staatliche Gewaltmonopol als ein Mythos identifiziert.
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29.01.2025 | 12:15 | HYBRID

Feministische Gerechtigkeit jenseits von Vergeltung

Dr.in Liza Mattutat
Bis heute vertrauen viele Menschen auf die abschreckende Wirkung von Strafen. Auch feministische Gruppen und Institutionen fordern mitunter höhere Strafen für sexuelle Übergriffe oder die Einführung neuer Straftatbestände z.B. für Catcalling. Sie gehen davon aus, dass vergeltende Maßnahmen sinnvolle Mittel im Kampf gegen geschlechtsspezifische Gewalt sind. Dieser Annahme widersprechen (strafrechts-)abolitionistische Feminist*innen.
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Haben Sie Fragen oder Anregungen? Schreiben Sie uns gerne eine E-Mail:
gud-veranstaltungen@uni-mainz.de

 

 

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Food for Thought – Film & Gespräch zum Internationalen Tag gegen Gewalt an Frauen

Montag, 25. November 2024 – 18:15 Uhr
Muschelkino: Johann-Joachim-Becher-Weg 23, 55128 Mainz

 

Film & Gespräch zum Internationalen Tag gegen Gewalt an Frauen

SHE SAID

USA | 2022 | 129 MIN | FSK 12 | OMU

FEMINISTISCHER RECHERCHEFILM ZU #MeToo | Megan und Jodi, zwei Journalistinnen der New York Times, erhalten Hinweise auf sexuelle Übergriffe durch den Hollywood-Produzenten Harvey Weinstein. Die beiden begeben sich auf die wichtigste Recherche ihrer Karriere, die zur Entstehung der #MeToo-Bewegung beigetragen wird.

Das Bild zeigt ein Filmstill, in dem die beiden Journalistinnen zu sehen sind, wie sie einen Anruf entgegen nehmen.
Copyright: Universal Pictures

Basierend auf dem gleichnamigen Sachbuch rekonstruiert Regisseurin Maria Schrader („Unorthodox“) in SHE SAID einfühlsam, wie die beiden Reporterinnen gegen eine Kultur des Vertuschens und des Verschweigens ankämpfen und unermüdlich versuchen, die Betroffenen zur Aussage zu bewegen, um die Strukturen von Machtmissbrauch und sexualisierter Gewalt in der Filmindustrie aufzudecken.

 

Regie: Maria Schrader | Drehbuch: Rebecca Lenkiewicz | Kamera: Natasha Britell | Schnitt: Hansjörg Braier | Musik: Natasha Britell | Besetzung: Carey Mulligan, Zoe Kazan, Patricia Clarkson, André Braugher, Jennifer Ehle u.a.

Der Film wird im englischen Original mit deutschen Untertiteln gezeigt.

Anlässlich des Internationalen Tags gegen Gewalt an Frauen findet im Anschluss an die Filmvorführung ein Gespräch mit dem Frauennotruf Mainz e.V. als Fachstelle zum Thema sexualisierte Gewalt und der Stabsstelle Gleichstellung und Diversität statt.

Wir freuen uns über eine Anmeldung vorab durch das verlinkte Formular.


Die Veranstaltung findet im Rahmen der Food for Thought-Reihe, die von der Stabsstelle Gleichstellung und Diversität organisiert wird, und in Kooperation mit dem Frauennotruf Mainz e.V. und FILMZ/Muschelkino statt. Interessierte sind herzlich willkommen. 

 

 

Hinweis: Das Muschelkino befindet sich auf dem Campusgelände, neben der Naturwissenschaftlichen Fakultät und ZDV. Der Haupteingang liegt am Johann-Joachim-Becherweg. Das Gebäude ist nicht mit elektronischen Türöffnern ausgestattet, die Eingangstüren sind daher sehr schwer als Rollstuhlfahrer/in zu öffnen. Die Muschel besitzt kein barrierefreies WC, da sich die Toiletten im 1. UG der Muschel befinden und nur über eine Treppe zu erreichen sind. Das nächste barrierefreie WC befindet sich im Untergeschoss des Naturwissenschaftlichen Institutsgebäudes: Lageplan.

 

Alle Veranstaltungen der Food for Thought - Lunch Lectures im Wintersemester 2024/25:

 

06.11.2024 | 12:15 | HYBRID

Was sind sexistische Handlungen?

Prof.in Dr.in Christine Bratu
In diesem Vortrag möchte ich dafür argumentieren, dass Einstellungen, Handlungen, Praktiken, Institutionen dann sexistisch sind, wenn sie ein Gender-Weltbild stabilisieren, demzufolge so genannte echte Männer legitimerweise mehr soziale Macht besitzen als andere Personen.
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13.11.2024 | 12:15 | HYBRID

Selbstbestimmtes Geschlecht

Prof.in Dr.in Cara Röhner
Dieses Jahr wurde das Selbstbestimmungsgesetz erlassen. Dieses ermöglicht es Menschen frei über ihre Geschlechtsidentität und ihre Vornamen zu entscheiden. Das Transsexuellengesetz, das nur unter sehr strengen und belastenden Voraussetzungen einen binären Geschlechtswechsel ermöglichte, wurde damit abgeschafft.
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25.11.2024 | 18:15 | MUSCHELKINO

She said (OmU) – Film und Gespräch zum Internationalen Tag gegen Gewalt an Frauen

in Kooperation mit Frauennotruf Mainz e.V. und FILMZ
FEMINISTISCHER RECHERCHEFILM ZU #MeToo | Megan und Jodi, zwei Journalistinnen der New York Times, erhalten Hinweise auf sexuelle Übergriffe durch den Hollywood-Produzenten Harvey Weinstein. Die beiden begeben sich auf die wichtigste Recherche ihrer Karriere, die zur Entstehung der #MeToo-Bewegung beigetragen wird.
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27.11.2024 | 12:15 | ONLINE

What is conflict-related sexual violence?

Prof.in Ph.D. Kirsten Campbell
This lecture introduces key legal and sociological concepts of sexual violence in armed conflict, and examines the challenges of conceptualising these forms of war-time violence.
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04.12.2024 | 12:15 | HYBRID

Sex und Moral: Grenzenlose Einwilligung?

Dr.in Almut von Wedelstaedt
Ein gängiges Diktum ist der moralischen Auseinandersetzung mit sexuellen Handlungen besagt, dass eine sexuelle Handlung moralisch in Ordnung ist, wenn alle an ihr Beteiligten in sie eingewilligt haben. Tatsächlich gibt es aber manchmal Umstände, in denen eine solche Einwilligung vorliegt und man trotzdem den Eindruck hat, dass eine sexuelle Handlung nach wie vor problematisch ist.
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11.12.2024 | 12:15 | HYBRID

Epistemische Ungerechtigkeit & Frauen in der Philosophie

Jana Tabea Stern, M.A.
Die akademische Philosophie hat trotz zunehmender Gerechtigkeitsbestreben ein hartnäckiges Diversitätsproblem: im Vergleich zu anderen Geisteswissenschaften sind Frauen und andere Minderheiten noch immer stark unterrepräsentiert.
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18.12.2024 | 12:15 | ONLINE

(Geschlechtsspezifische) psychische Gewalt und Strafrecht

Dilken Çelebi, LL.M.
Der Input behandelt das bislang noch wenig beleuchtete Phänomen der geschlechtsspezifischen psychischen Gewalt. Neben psychischen Folgen, die Betroffene geschlechtsspezifischer Gewalt z. B. nach sexualisierter Gewalt, erleiden können, kann psychische Gewalt auch direkt und nicht bloß als Folge geschlechtsspezifischer Gewalt gegen sie gerichtet werden.
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15.01.2025 | 12:15 | HYBRID

Femi(ni)zid – eine kritische Begriffsannäherung

Sabine Patricia Maier, M.A.
„Getötet, weil sie eine Frau ist“ – klingt einfach, aber was genau ist damit gemeint? Das Konzept Femi(ni)zid verweist auf Sexismus und Misogynie im Kontext tödlicher Gewalt gegen Frauen. Bei differenzierter Betrachtung der damit benannten Gewaltphänomene aus einer queerfeministisch-intersektionalen Perspektive zeigen sich die Limitationen des Begriffs
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22.01.2025 | 12:15 | ONLINE

Der Staat als geschlechtsspezifisches Gewaltverhältnis. Intersektionale Perspektiven

Prof.in Dr.in Birgit Sauer
Feministische Wissenschaftlerinnen weisen seit den 1970er Jahren darauf hin, dass der Staat nicht neutral ist, dass er nicht Ausdruck des Gemeinwohls ist, sondern dass er patriarchalisch ist. Vor allem wurde das staatliche Gewaltmonopol als ein Mythos identifiziert.
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29.01.2025 | 12:15 | HYBRID

Feministische Gerechtigkeit jenseits von Vergeltung

Dr.in Liza Mattutat
Bis heute vertrauen viele Menschen auf die abschreckende Wirkung von Strafen. Auch feministische Gruppen und Institutionen fordern mitunter höhere Strafen für sexuelle Übergriffe oder die Einführung neuer Straftatbestände z.B. für Catcalling. Sie gehen davon aus, dass vergeltende Maßnahmen sinnvolle Mittel im Kampf gegen geschlechtsspezifische Gewalt sind. Dieser Annahme widersprechen (strafrechts-)abolitionistische Feminist*innen.
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gud-veranstaltungen@uni-mainz.de

 

 

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