Geschlechtergerechte Sprache

"Sprache ist ein Produkt historisch-gesellschaftlicher Phänomene, also stellt sie auch Produktion und Reproduktion gesellschaftlicher Verhältnisse dar."*

Es gibt viele Möglichkeiten, Texte geschlechtergerecht oder geschlechtsneutral und diversitätssensibel zu formulieren. Beispiele für einen inklusiven Sprachgebrauch finden Sie über die weiterführenden Links. Wir beraten Sie gerne in der Stabsstelle für Gleichstellung und Diversität.

Auch die JGU bekennt sich zu geschlechtergerechter Sprache. So sehen die Grundordnung und Rahmenplan zur Gleichstellung der Geschlechter vor:

 

Grundordnung:§ 51 - Geschlechtergerechte Sprache im universitären Bereich

Dem Auftrag des § 2 Abs. 3 und § 4 Abs. 1 HochSchG zur Förderung der Verwirklichung der Gleichstellung von Frauen und Männern sowie der Beseitigung und Vermeidung unmittelbarer und mittelbarer Benachteiligungen aufgrund des Geschlechts ist durch Verwendung einer geschlechtergerechten Sprache Rechnung zu tragen. Insbesondere in ihren Satzungen und im dienstlichen Schriftverkehr sind die Grundsätze der geschlechtergerechten Amts- und Rechtssprache zu beachten (§ 4 Abs. 2 HochSchG). Hierbei soll nach den Grundsätzen der von den Ministerien für Kultur, Jugend, Familie und Frauen, des Innern und für Sport sowie für Justiz erlassenen Verwaltungsvorschrift in der jeweils geltenden Fassung verfahren werden.

Verwaltungsvorschrift des Ministeriums für Kultur, Jugend, Familie und Frauen, des Ministeriums des Innern und für Sport und des Ministeriums der Justiz vom 05. Juli 1995 (Gemeinsames Amtsblatt der Ministerien für Bildung, Wissenschaft und Weiterbildung und für Kultur, Jugend, Familien und Frauen vom 5. Oktober 1995)

 

* Zitat aus "Geschlechtergerecht in Sprache und Bild", Johannes Kepler Universität Linz, S. 3.